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Zurück nach Ostdeutschland

Eine Studie der Universität Bayreuth beschäftigt sich mit der Problematik der Arbeitskräfteabwanderung von den neuen in die alten Bundesländer. Die Abwanderung gut ausgebildeter Arbeitskräfte belastet die ostdeutsche Wirtschaft zunehmend.


Daher werben inzwischen Kommunen und Unternehmen gezielt um die Rückkehr.

Frau Prof. Dr. Anke Matuschewski, welche den Lehrstuhl für Wirtschaftsgeographie an der Universität Bayreuth innehat, beschäftigte sich in einer Fallstudie mit dieser Problematik. Vor allem der Erfolg derartiger Initiativen, die Beweggründe und die Erfahrungen sollten betrachtet werden.

Es wurden in Sachen und Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 57 Personen sowie deren Arbeitgeber befragt. Trotz der schmalen Datengrundlage wurden aufschlussreiche Erkenntnisse gewonnen. Die Befragten sind zwischen 30 und 45 Jahre alt und mehr als drei Viertel  besitzen einen Hochschul- oder Berufsabschluss, wodurch diese Gruppe über dem jeweiligen Landesdurchschnitt hinsichtlich der Qualifikationen liegt. Dabei kamen die Rückwanderer im verarbeitenden Gewerbe (26,9 %), in Universitäten und Forschungseinrichtungen (13,5 %) oder in unterschiedlichen Dienstleistungsfirmen (13,5 %) unter. Im Ergebnis ziehen mehr als 90% eine positive Bilanz über ihre Rückwanderung. Davon haben sogar 50% eine höher qualifizierte Beschäftigung gefunden.

Jedoch ist meist eine Einkommensverbesserung, trotz beruflichen Aufstieges, nicht der Fall. Noch immer sind zwischen neuen und alten Bundesländern Gehaltsunterschiede die Regel. Teilweise finden auch die Partner der Rückwanderer keine adäquate Beschäftigung.

Als Gründe für die Rückwanderung werden verschiedenste Ursachen benannt. Häufig wurden die Wohn- und Lebensverhältnisse aufgeführt. Auch die berufliche Situation in Westdeutschland wurde oft genannt. Für viele Befragte war auch der Wunsch nach Nähe zu Freunden und Bekannten ein wichtiges Argument wieder in die Heimat zurückzugehen. Eine berufliche Neuorientierung, welche mit der Suche nach Beschäftigungsalternativen einherging, konnte durch ansprechende Angebote aus der Heimat positiv beeinflusst werden. Gerade Sachsen scheint mit Bildungs- und Betreuungsangeboten für Kinder positive Tendenzen zu setzen, so das Urteil der Studie. Die absolute Mehrheit der Befragten kam zu dem Ergebnis, dass sich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf deutlich verbessert habe.

Die befragten Arbeitgeber, vorwiegend Inhaber kleiner und mittelständiger Unternehmen, verdeutlichten ebenfalls ein positives Bild. Es konnten neue Ideen, organisatorische Anregungen und hohe Qualifikationen eingebunden werden. Im Ergebnis bewährten sich die Arbeitskräfte und brachten teilweise auch frühere Kontakte in den Betrieb ein. Gleichzeitig schätzen die Arbeitgeber die Verbundenheit der Rückwanderer mit der Heimatregion, wodurch die Unternehmen auch weiterhin versuchen wollen neue Rückwanderer zu gewinnen.

Abschließend kam die Studie zu einem positiven Ergebnis und verdeutlichte, dass Unternehmen der neuen Bundesländer auch weiterhin gut daran tun, Rückwanderungen aktiv zu fördern. Problematisch zeige sich jedoch immer wieder das unterschiedliche Gehaltsgefüge, was regelmäßig Rückwanderungsbestrebungen unterbindet. Die aktive wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Förderung, seitens der Kommunen und Bundesländer, bietet zukünftig noch Potential.

09.11.2010



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