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Ursachen des Scheiterns

Die Studie „Ursachen für das Scheitern junger Unternehmen in den ersten fünf Jahren ihres Bestehens“, welche durch das BMWi in Auftrag gegeben wurde, beschäftigt sich mit verschiedensten Beweggründen der Unternehmensaufgabe.


Hierbei wurden Unternehmen befragt, die noch keine 5 Jahre tätig waren und das Unternehmen aufgegeben haben. Im Zeitfenster zwischen den Jahren 2000 bis 2008 verließen 60.000 bis 75.000 junge Unternehmen den Markt. Hiervon waren gerade einmal ca. 15% von Insolvenz betroffen, so dass die Hauptursachen in anderen Gründen zu sehen sind.

Die genauere Betrachtung ergab, dass ca. 40% der betrachteten Jungunternehmen aus Gründen mangelnden Verdienstes, den zu hoch empfundenen Belastungen, gesundheitlichen Gründen oder auch aus Risikobefürchtungen ihr Unternehmen einstellten. Insolvente Unternehmen, d.h. mit finanziell bestehenden Verpflichtungen aufgegebene Unternehmen, waren bei der Studie meist Größer und mit eigenen Mitarbeitern. Kleinere Vorhaben schlossen meist nicht einhergehend mit einer Insolvenz.

Verwunderlich  ist jedoch die Erkenntnis der Studie, dass 70% der Befragten nicht mehr existenten Unternehmen angaben, die Gewinnschwelle im Laufe ihrer Unternehmung überschritten zu haben. Fast dreiviertel aller aus persönlichen Gründen geschlossenen Unternehmen gaben an, die Gewinnschwelle erreicht zu haben. In der Konsequenz ist zu vermuten, dass die erzielten Gewinne für die Unternehmer als nicht ausreichende empfunden wurden. Anscheinend waren viele Befragte nicht bereit die einhergehende Verantwortung und teilweise Mehrbelastung zu tragen, unter Berücksichtigung der erzielten Überschüsse. Hier stellt sich natürlich die Frage, ob die eigene Erwartungshaltung hinsichtlich des Gewinnes als zu hoch zu bezeichnen war. Entsprechende Nachfrage bestätigte diese Vermutung, da anscheinend ein Großteil in den ersten „Lebensjahren“ bereits mit höheren Überschüssen rechnete. Die einhergehende Mehrbelastung und zurückbleibenden Einkommenserwartungen, bildete in vielen Fällen die Ursache der Geschäftsaufgabe.

Weiterhin gaben die ehemaligen Unternehmer an, dass das Haftungsrisiko als zu hoch empfunden wurde. Die nähere Betrachtung ergab, dass dies auch auf einer falschen Einschätzung beruhte, die mit einer Selbstständigkeit in Verbindung gebracht wurde.  Die eigene Berufserfahrung konnte nicht als Ursache des Scheiterns in den ersten Jahren identifiziert werden, jedoch verringert eine langjährige Berufserfahrung das Scheitern mit fortgeschrittenem Unternehmensalter. Entscheidender war bei der Betrachtung die Gründungsmotivation, welche den Erfolg positiver gestaltete, sobald die Gründer aus Überzeugung zur Selbstständigkeit oder auch zur konkreten Geschäftsidee starteten. Neben der Motivation wurden auch Mängel in der Auswahl der eigenen Rechtsform, den eigenen betriebswirtschaftlichen Kenntnissen und finanziellen Ausstattung festgestellt.

Im Ergebnis ist meist nicht nur eine Ursache entscheiden für das Scheitern einer Gründung, sondern meist handelt es sich um ein Ursachenbündel. Viele der Ursachen könnten allerdings über eine bessere Vorbereitung der Gründung und einer Inanspruchnahme einer begleitenden Beratung minimiert werden. Die Erkenntnis der Studie deckt sich auch mit unseren Erfahrungen. Daher empfehlen wir, bereits im Vorfeld einer Existenzgründung und auch während der Etablierungsphase Unterstützung zu berücksichtigen, um mögliche Fehler und Fehlentscheidungen weitestgehend zu beschränken. Ein Existenzgründerseminar, welches wir Gründungswilligen in Chemnitz und Dresden anbieten, schafft eine erste wesentliche Orientierung. Unterstützung während der Gründung und darüber hinaus, unterliegt auch finanzieller Förderung, so dass sinnvolle Hilfe auch bezahlbar bleibt. 

14.11.2010



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