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Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit heraus

Der Gang zum Arbeitsamt: Abläufe, Anträge, Fristen

Mit dem Vorhaben, sich eine eigene Existenzgrundlage durch Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit aus der Arbeitslosigkeit heraus zu schaffen, ist der erste Schritt zu Selbstverwirklichung getan. Jedoch führt das oftmals nicht an dem Gang zur Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter vorbei. Nachfolgend werden die ersten Schritte erklärt und wichtige Formalitäten erläutert.

Hinsichtlich der verschiedenen Förderungsmöglichkeiten zur Sicherung der Lebenshaltungskosten werden Personen, die Arbeitslosengeld I nach SGB III oder über die Arbeitsbeschaffungsmaßnahme nach SGB III tätig waren und diejenigen, die Arbeitslosengeld II nach SGB II beziehen, unterschieden. Bei jeder dieser Personengruppen ist allerdings zu beachten, dass vor der Aufnahme der selbstständigen Tätigkeit die Anträge auf Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld zu stellen sind. Ebenfalls sollten, solang diese Anträge nicht bewilligt wurden und die Sicherstellung des Lebensunterhalts bei Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit demzufolge noch nicht gewährleistet ist, keine weiteren Anträge auf Förderungen seitens der Banken gestellt werden.  Des Weiteren sind für jede Personengruppe die nachfolgend genannten Voraussetzungen für einen erfolgreichen Antrag zu beachten. Die Arbeitslosigkeit muss durch den Umfang des unternehmerischen Vorhabens hinsichtlich der Zeit beendet werden. Darüber hinaus ist die Tragfähigkeit des Vorhabens gegenüber der Agentur für Arbeit zu beweisen, was sich über eine Stellungnahme verschiedener Institutionen (fachkundiger Stellen) realisieren lässt. Hierzu zählen die Industrie- und Handelskammer (IHK), die Handwerkskammer (HWK), berufsständische Kammern (für Steuerberate, Anwälte, etc.), Fachverbände und Kreditinstitute sowie unser Gründer-Unternehmer-Zentrum. Die Grundlage für eine solche Stellungnahme bilden folgende Dinge: Unternehmenskonzept, Lebenslauf, Kapitalbedarfs- und Finanzierungsplan sowie Umsatz- und Rentabilitätsvorschau. Beim Erstellen dieser Dinge können Sie die Angebote und Hilfestellungen unserer Unternehmensberatung wahrnehmen.

Sofern diese Voraussetzungen erfüllt sind, können Sie sich an die für Sie zuständigen Stellen wenden.

Sollten Sie Arbeitslosengeld I beziehen, so kann bei der ortsansässigen Agentur für Arbeit der sogenannte Gründungszuschuss beantragt werden. Seit 2012 haben Gründungswillige jedoch keinen Anspruch mehr auf diese Leistung, da die Agentur für Arbeit nun mehr ihrem Ermessen nach urteilt. Die zuständigen Ansprechpartner entscheiden also nach vorgegebenen Kriterien, welche z.B. Qualifikationen, Berufserfahrung u.Ä. sein können, ob Sie einen Gründungszuschuss erhalten oder nicht. Darüber hinaus wird Ihnen, sofern Sie beim Bezug von Arbeitslosengeld einer Sperrzeit unterliegen, die Agentur für Arbeit für diese Zeit einen Antrag auf Gründungszuschuss nicht bewilligen. Weitere Voraussetzungen für den Erhalt des Gründungszuschusses sind, dass sie am Tage der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit noch mindestens 150 Tage Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. Der Gründungszuschuss ist folgendermaßen aufgebaut: Er ist in zwei Phasen untergliedert. Die erste Phase beinhaltet eine Förderungsdauer von 6 Monaten, über die ein Zuschuss, der der Höhe des zuletzt bezogenen Arbeitslosengeldes entspricht. Zuzüglich werden 300 Euro monatlich gezahlt. In der zweiten Phase hingegen können über weitere 9 Monate nur die 300 Euro gezahlt, sofern eine aktive unternehmerische Tätigkeit nachgewiesen werden kann. Die Beantragung erfolgt über ein Antragsformular, das Ihnen die Agentur für Arbeit aushändigt.

Sofern allerdings noch keine 24 Monate nach Beendigung der Existenzgründungsförderung vergangen sind, so ist eine Förderung grundsätzlich ausgeschlossen.

Sollten Sie Arbeitslosengeld II beziehen so steht Ihnen eine andere Möglichkeit der Sicherstellung der Lebenshaltungskosten bei Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit zur Verfügung – das sogenannte Einstiegsgeld. Voraussetzung für den Erhalt ist vorrangig, dass sie mit Ihrem Vorhaben eine Tätigkeit ausüben, welche mehr als 15 Stunden pro Woche in Anspruch nimmt bzw. Sie sich selbstständig machen wollen und diese Tätigkeit als Haupterwerbsquelle aufnehmen. Allerdings ist auch hierbei zu beachten, dass dafür kein Rechtsanspruch besteht, sondern ebenfalls die zuständigen Ansprechpartner entscheiden, ob und in welcher Höhe das Einstiegsgeld gezahlt werden soll. Grundlage dafür ist, dass die bisher bezogene Leistung durch die neue Tätigkeit zukünftig nicht mehr notwendig ist und ob diese Förderung für eine Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt überhaupt erforderlich ist. Das Einstiegsgeld ist folgendermaßen aufgebaut: Maximal 24 Monate können darüber gefördert werden und der Basisbetrag errechnet sich über den voraussichtlichen, monatlichen Regelbedarf. Dazu können weitere Umstände mit einkalkuliert werden, wie z.B. die Dauer der bisher bezogenen Leistung sowie die Größe des Haushalts und persönliche Umstände. Die Beendigung der Förderung tritt mit dem Ende des Bewilligungszeitraums ein, es sei denn die Tätigkeit wird vorzeitig beendet - dann wird auch die Förderung vorzeitig beendet. Das Antragsformular für das Einstiegsgeld erhalten Sie bei Ihrem Jobcenter.

Falls Sie in Zukunft vorhaben, eine selbstständige Tätigkeit aufzunehmen, so nehmen Sie rechtzeitig Kontakt zu einem Ansprechpartner auf. Auch unsere Mitarbeiter stehen Ihnen gerne zur Verfügung

14.05.2012



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