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Krankenversicherung für Gründer und Unternehmer

Krankenversicherung für Selbstständige

Die Krankenversicherung ist eine Pflichtversicherung in der Bundesrepublik Deutschland. Jeder Existenzgründer oder Unternehmer (i.d.R. außer Bezieher von Einstiegsgeld) muss sich entsprechend eigenständig versichern. Ob dies im gesetzlichen System oder über private Versicherungsgesellschaften geschieht, ist in den meisten Fällen eine Individualentscheidung. Hierbei sollte man sich genau mit den vorhandenen Systemen auseinandersetzen und nach seinen jeweiligen Anforderungen sowie Gegebenheiten entscheiden.

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Die gesetzliche Krankenversicherung ist in ihrer Funktionsweise schwer mit privaten Krankenversicherungen vergleichbar. Innerhalb des gesetzlichen Systems bemessen sich die Beiträge auf Grundlage des jeweiligen Einkommens, wobei hier Bemessungsgrundlagen als „Mindestsätze“ eingerechnet werden. So bildet die sogenannte Bezugsgröße (2016: 2.905 Euro/Monat) eine Rechengrundlage für die gesetzliche Krankenversicherung. Während bei Leistungsbeziehern des Gründungszuschusses die halbe Bezugsgröße (ca. 1.452,50 €/Monat) als Grundlage der Berechnung herangezogen wird, müssen die übrigen Selbstständigen mit dreiviertel (ca. 2.178,75 €/Monat) der Bezugsgröße rechnen. Sollte Ihr Gewinn, welcher regelmäßig offen zu legen ist, die "Mindestsätze" übersteigen, werden die Beiträge auf Grundlage des höheren Einkommen berechnet.

Die jeweils hinterlegte Bezugsgröße wird dann bei den meisten Versicherern mit einem Beitragssatz von 15,5% für freiwillig versicherte Selbstständige in der gesetzlichen Krankenversicherung multipliziert. Daraus ergeben sich Mindestbeitragsgrößen von ca. 225 €/Monat während des Bezuges des Gründungszuschuss, danach oder für Bezieher anderer Leistungen (außer Einstiegsgeld) werden ca. 337 €/Monat fällig. Hinzu ist noch die Pflegeversicherung anzusetzen. 

Dabei verstehen sich die jeweiligen Bezugsgrößen als „Mindestsätze“, welche auch bei Unterschreitung herangezogen werden. Sollten Sie jedoch ein höheres Einkommen erwirtschaften, wird dieses bis zu der Beitragsbemessungsgrenze von derzeit 4.237,50 Euro/ Monat (oder 50.850 Euro/Jahr) zugrunde gelegt. Es können bei entsprechendem Verdienst somit bis zu ca. 640 €/Monat zustande kommen.

Teilweise werden von den gesetzlichen Krankenversicherungen Wahltarif angeboten, welche bis zu 3 Jahre keine Kündigung zulassen.

Private Krankenversicherung (PKV)

Im Gegensatz zum gesetzlichen System kalkulieren die privaten Krankenversicherungen die Beiträge ihrer Mitglieder individuell aus. Hierbei werden in der Regel das Alter, der Gesundheitszustand, das Geschlecht, die jeweilige Krankengeschichte sowie der Tarif zugrunde gelegt. Diese Komponenten bestimmen den jeweiligen Beitragssatz. 

Es bleibt anzumerken, dass je jünger und gesünder die Person ist, desto positiver wird sich dies auf den Beitrag auswirken. So können im Einzelfall deutlich günstigere Beiträge, im Vergleich zu dem gesetzlichen System, zustande kommen. Wie viel Sie in Ihrer Tätigkeit verdienen nimmt in der Regel keinen Einfluss auf die Beitragsgestaltung.

Bei privaten Krankenversicherungen sollten Sie jedoch auf die Tarifgestaltung einen großen Wert legen. Es lassen sich hier, je nach individuellem Wunsch, verschiedene ergänzende Leistungen integrieren. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn Tarife übertrieben günstig erscheinen.

Als Existenzgründer bzw. Selbstständiger sollten Sie sich auch den Einschluss von Krankentagegeld oder entsprechende Zusatzversicherungen bedenken.

Weiterführende Informationen zum Thema Selbständigkeit und Absicherung erhalten Sie in einem unserer Existenzgründerseminare am Standort Chemnitz und Leipzig. Darüber hinaus können Sie uns ihr Anliegen gern in einem kostenlosen Erstgespräch vorstellen.



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